Fahnen sind Ausdruck von Vorfreude und Zusammenhalt

Mit den Sommerferien rückt eigentlich für viele Freckenhorster die schönste Zeit des Jahres näher: die Schützenfestsaison. Da werden an vielen Ecken im Ort Vorbereitungen getroffen, Nachbarn und Freundeskreise terminieren das Fahnenaufstellen, die Formationen treffen zusammen und die Vorfreude auf das Fest der Feste ist allerorten spürbar.

2020 ist nun alles anders. Das Schützenfest fällt bekanntlich Corona-bedingt aus und der Vorstand der Bürgerschützen hat beschlossen, dass seitens des Vereins keine offiziellen Veranstaltungen und Versammlungen am Schützenfestwochenende Ende Juli stattfinden werden. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und halten uns natürlich an geltende Vorgaben, schließlich steht in diesem Jahr der Erhalt unser aller Gesundheit an erster Stelle“, so Präsident Matthias Kalthöner.

Daher schauen viele Schützenfestbegeisterte derzeit sprichwörtlich in die Röhre. Denn das, was sie in diesen Wochen eigentlich gewohnt leben, nämlich Gemeinschaft, Geselligkeit und den Erhalt der Traditionen, kann nicht in gewohntem Rahmen stattfinden. Und doch werden sich, da sind sich die Schützen sicher, individuelle Aktivitäten entfalten.

Bereits anlässlich des ausgefallenen Königsballs gab es eine Initiative aus den Kreisen der Mitglieder, die dafür sorgte, dass in Freckenhorst eine Vielzahl an Schützenfahnen wehte. „Wir gehen davon aus, dass sich dieses tolle Bild zum Schützenfest wiederholt und wir mehr aus nur einen Hauch Schützenatmosphäre im Ort spüren werden“, so Oberst Thomas Feldmann. Denn das Hissen der Fahnen sei schließlich nicht nur Ausdruck der Wehmut, sondern auch der Vorfreude auf das kommende Schützenfest in 2021. Dennoch erinnert der Vorstand daran, bei aller Vorfreude und allem Engagement für das Schützenwesen die geltenden Regelungen zu beachten.