Schützenkönig 2022/2023 – Richard Uhkötter

Richard Uhkötter ist neue Majestät der Freckenhorster Bürgerschützen.

Nach einem spannenden Königsschießen holte er mit dem 328. Schuss den Adler von der Stange. Dieser war schon ordentlich gerupft und hatte sich mehrfach gedreht, bevor er unter dem großen Jubel der Schützen zu Boden fiel. Die Mitstreiter aus der entscheidendenP Phase wurden allesamt Thronherren.

Richard Uhkötter, Posaunist im Orchesterverein und am Sonntag noch für seine langjährige Vorstandsarbeit mit dem großen Verdienstorden des Bürgerschützen-Vereins ausgezeichnet, regiert an der Seite seiner Ehefrau Sandra. Den Hofstaat bilden (im Bild v. l.): Anne und Markus Böhmer, Nicole und Dieter Brüggemann, Simone und Georg Dühlmann.

Königin der Formation der Damen wurde Anna Klosterkamp, König der Ehrengarde Simon Friehe. Bei den Jungschützen schoss sich Bernd Adick zum Kaiser.

Festprogramm 2022

Das Festprogramm zu Download als pdf: Download Festprogramm

Ewiger Thronherr nun König für die Ewigkeit

Alfons Keßmann ist Bürgerschütze mit Leib und Seele. 25 Jahre gehörte er dem Vorstand an, ist Träger des Großen Verdienstordens am grün-weißen Band, der höchsten Auszeichnung des Bürgerschützen-Vereins. Und er verfügt über die meiste Thronerfahrung im Gesamtverein, war Thronherr 1990 von Majestät Burkhard „Ronny“ König, 2004 von Georg Kesse und 2011 von Norbert Dühlmann. 2017 antwortete er noch auf die Frage, wann er denn selbst einmal nach der Königskette greife: „Bevor meine Frau Gabi Königin wird, mach ich das!“. Und so sollte es tatsächlich kommen. 2019 schoss sich der vermeintliche ewige Thronherr zum König und regiert seitdem gemeinsam mit seiner Königin Gabi Keßmann die Bürgerschützen. Ganz unverhofft geht er mit einer dreijährigen Regentschaft vermeintlich als „König für die Ewigkeit“ in die Vereinsgeschichte ein. Im Interview mit dem stellvertretenden Geschäftsführer Ralf Böhmer geben Gabi und Alfons Keßmann einen Einblick in die Gefühlswelt eines Regentenpaares, das gleich mehrfach in die Verlängerung gehen musste – und noch immer nicht amtsmüde ist.

Ihr habt bereits drei Könige als Thronpaar auf dem Hofstaat begleitet. Wie alt ist der Wunsch, selbst einmal den Vogel abzuschießen?

Alfons Keßmann: Der Wunsch war eigentlich immer da und es gab ja auch mehrere Anläufe. 1990 und in den 3 Jahren zuvor habe ich mit meinen Jugendfreunden gemeinsam geschossen bis Ronny König es geschafft hat. Auch 2011, im Königsjahr von Norbert Dühlmann, hatte ich selbst Ambitionen. Und nicht zuletzt noch 2018, als schließlich Uwe Rottenberg ein unfassbar spannendes Rennen für sich entscheiden konnte.

Gabi Keßmann: Und Alfons hat irgendwann klar gesagt, dass er kein viertes Mal Thronherr sein wollte. Wenn, dann König.

Drehen wir die Uhr zurück: Schützenfestmontag 2019, 14.18 Uhr. Wie war da die Gefühlslage?

Alfons: Da ich ja die letzten Schüsse alleine abgegeben habe, war ich schon froh, als der Vogel fiel. Aber auch stolz und für ein paar Augenblicke sehr ergriffen. In diesem Moment habe ich erst gemerkt, wie groß der Wunsch wirklich war, einmal Bürgerschützenkönig zu sein.

Was bleibt an Erinnerungen an dieses Königsschießen?

Alfons: Die Moderation durch Fritz Gembries und Stefan Altefrohne ist schon etwas ganz Besonderes für Aspiranten.

Gabi: Und noch mehr für die Zuschauer. Obschon Alfons zuletzt einziger Aspirant war, habe ich großes Mitfiebern bei den Menschen verspürt. Unglaublich viele haben sich mit ihm gefreut und ihm die Erfüllung dieses Herzenswunsches gegönnt.

Und dann: Hunderte haben euch im Festzelt auf der Theke zugejubelt und gratuliert. Wie war das für König und Königin?

Gabi: Ich habe erst begriffen, was da passiert, als wir schon auf der Theke standen und gefeiert wurden. Das war eine wahnsinnig emotionale Erfahrung. Eine Stunde, völlig zwanglos, wie in einer anderen Welt.

Alfons: Dieser unheimliche Zuspruch, den wir erfahren haben, auch schon während des Königsschießens. Diese vielen Menschen, die sich ehrlich mit uns gefreut haben. Diese unglaubliche Begeisterung – das sind Momente, die wir nie vergessen werden.

War diese Thronzeit auch ein Traum der Königin? Man munkelt, dass die Königin auch Ambitionen hatte..?

Alfons: (schmunzelt) Wir waren nah dran, dass die erste Frau Königin wird.

Gabi: Ich habe tatsächlich ein Mal geschossen. Als der Vogel sogar gewackelt hat, habe ich mir gedacht, dass ich das meinem Alfons nicht antun kann.

Als eure Amtszeit auf die Zielgerade einbiegen sollte, kam Corona. Und damit eine Verlängerung nach der nächsten. Wie habt ihr diese Zeit aus der Perspektive eines Schützen-Königspaares erlebt?

Alfons: Auch wir haben ja zu Beginn der Pandemie nicht im Traum daran gedacht, dass das Schützenfest ausfallen könnte. Als es dann doch so weit kam, war das schon ein komisches Gefühl. Das letzte Juli-Wochenende ganz ohne Schützenfest ist ja für den Durchschnitts-Freckenhorster unvorstellbar.

Gabi: Insgesamt war das trotz der vielen Ausfälle und Verschiebungen eine tolle Zeit. Denn wir hatten viele schöne Erlebnisse zwischen den Lockdowns – nicht zuletzt das Video von 2019, in dem uns unzählige Freckenhorster von ihrem privaten Fahnenhissen eine Grußbotschaft geschickt haben.

Eine dreijährige Amtszeit hat es bislang noch nicht gegeben. Für manch anderen König ist das Regentschaftsjahr wie im Flug vergangen. Manche sprachen von einem Sprint. War es für euch ein Dauerlauf, der Kondition und Durchhaltevermögen verlangt?

Gabi: Wir haben das nie als schlimm empfunden. Im Gegenteil: Die Thronzeit war sehr entspannt und wir haben viele schöne Dinge erlebt, die es in vermeintlich normalen Thronjahren nicht gibt. Zum Beispiel auch den Fahnenweltrekord. Da haben unsere Nachbarn allein unseren Hof mit fast 20 Fahnen geschmückt.

Alfons: Ein Jahr Thron ist einfach zu wenig, drei Jahre sind aber auch genug. Es ist eine große Ehre für mich, drei Jahre als Majestät angesprochen zu werden. Dennoch ist nicht das Hervorgehoben werden oder die Extravaganz das Wichtigste und Schönste an der Thronzeit. Sondern die Freude und Begeisterung und das Zusammensein mit Menschen. Dass das jetzt wieder möglich ist, ist doch ein großes Geschenk. Und darum können wir uns jetzt auch darüber freuen, diese Freude an den nächsten Thron weiterzugeben.

Eure Throngesellschaft: Was bedeutet diese Truppe für euch?

Alfons: Da fallen mir nur positive Attribute ein: Tolle Freunde, zuverlässig, unkompliziert: Wir waren uns in den drei Jahren bei allem immer schnell einig. Das macht vieles einfach. Man darf aber auch nicht vergessen, dass wir viel Thronerfahrung auf dem Thron haben. Denn alle anderen machen das auch nicht zum ersten Mal.

Was waren eure schönsten Momente in den Regentschaftsjahren?

Alfons: Viele unglaublich schöne Erlebnisse: Der Festball am Montag nach unserer Krönung mit den vielen Gratulanten am Thron und der Feier auf der Bühne, der Fahnen-Weltrekord mit allem Engagement und aller Begeisterung für ein grün-weißes Wochenende ohne Schützenfest, die Feiern mit unseren Freunden vom Hoetmarer Thron und nicht zuletzt der diesjährige Königsball als ein erster Schritt zurück in die Normalität.

Gabi: Dazu kommt unsere große Freude über das riesige Engagement unserer Nachbarn, die direkt nach dem Königsschuss bereits den ganzen Hof geschmückt hatten. Und unserer Throngesellschaft, die für uns mehr als ein großer Rückhalt war und ist.

Auf was freut ihr euch mit Blick auf das Regentschaftsfinale am meisten?

Gabi: Insbesondere darauf, viele Menschen wieder zu sehen, die wir jahrelang nicht gesehen haben.

Alfons: Dazu die Highlights am Schützenfest. Die Schützenmesse, der Empfang am Schloss, das Ringen um unsere Nachfolge und natürlich den Sonntagabend im Zelt. Unseren Festball.

Was überwiegt aktuell: Vorfreude aufs Fest, die Aufregung oder Wehmut, dass es bald vorbei ist?

Gabi: Aufregung weniger, denn die hat sich in den Jahren gelegt. Vorfreude aber auf jeden Fall. Wir wissen, wie es werden könnte. Und wir wissen, dass es mit und dank unseres Throns bislang meistens sogar noch besser wurde.

Gibt es einen entscheidenden Tipp für Aspiranten 2022?

Alfons: Einfach machen, den Mut nehmen und nicht auf den „besseren“ Zeitpunkt warten. Und wenn es dann eine Frau wird, ist das noch außergewöhnlicher, als eine dreijährige Amtszeit. Dann haben wir eine Königin für die Ewigkeit.

Korps der Könige verabschiedet Bernhard Witczak aus Vorstandsamt

Im Rahmen der letzten Zusammenkunft des Korps der Könige, in deren Rahmen auch die Aufnahme von Alfons Keßmanns ins Korps erfolgte, sollte eigentlich auch Bernhard Witczak nach 38 Jahren als Schatzmeister im Beisein aller Weggefährten in den Ehrenamts-Ruhestand verabschiedet werden. Leider war dies aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, wurde aber vom Korpssprecher August Weiser und Horst Pawlowski inzwischen nachgeholt. Sichtlich erfreut war Bernhard Witczak über den eigens für ihn erstellten Bildband „Schlaglichter für Bernhard“. Horst Pawlowski hatte mit Unterstützung zahlreicher Königskollegen Highlights und viele gemeinsame Erlebnisse aus der 38-jährigen Amtszeit in einem Fotobuch zusammengestellt. Zum Nachfolger als königlichen Schatzmeister wählte das Korps übrigens Meinolf Mersmann.

Schützenlied für alle drei Musikzüge neu arrangiert

Premiere anlässlich der Königsrede auf dem Schützenfest

Es ist schon lange großer Wunsch der Freckenhorster Musikzüge gewesen, vollständige Notensätze für das Vereinslied der Bürgerschützen „Wenn im Monat Juli die Schützen ziehen aus“ zu bekommen, berichtet Klaus Achtermann, Vertreter der Musikzüge im Vorstand.

Theo Endres und Bernhard Enk, die das Schützenlied 1954 getextet und komponiert hatten, übergaben dem damaligen Präsidenten Hans Lampen seinerzeit zwei Partituren. Diese sind bis auf eine Abschrift für 3 Trompeten im Laufe der Jahre verschollen, „obschon das Schützenlied auf jedem Schützenfest vielfach angestimmt – und inzwischen auch zum Abschluss jeder Generalversammlung gesungen wird“, so Präsident Matthias Kalthöner.

Nun hat Dirk Löchte, ehemaliger musikalischer Leiter des Spielmannszuges, auf Basis der vorhandenen Abschrift für 3 Trompeten eine komplett neue Partitur erstellt – und zwar für alle Instrumente, die in den Freckenhorster Musikzügen gespielt werden. Und so freuen sich die Aktiven der Bürgerschützen wie auch von Orchesterverein, Spielmannszug und Berittenem Fanfarenzug nun über die neuen Noten.

Das Vereinslied wird übrigens im Rahmen des Schützenfestes eine besondere Premiere erfahren. Das berichteten Theresa Brökelmann, Vorsitztende des Orchestervereins, Jörg Middendorf, musikalischer Leiter des Berittenenen Fanfarenzuges und Heinz Althaus, musikalischer Leiter des Spielmannszuges im Rahmen der Notenübergabe. Anlässlich der Königsrede von Majestät Alfons Keßmann am Sonntagabend werden die  drei Musikzüge das Schützenlied erstmals gemeinsam intonieren – und sicherlich von allen Anwesenden stimmkräftig begleitet, denn der Liedtext ist allen Bürgerschützen natürlich geläufig.

Königsadler an Majestät Alfons übergeben

Bevor beim Königsschießen der Adler von der Stange fällt und die neue Majestät bejubelt wird, ist der stolze Vogel zumeist schon arg in Mitleidenschaft gezogen. Neben den Insignien Krone, Zepter und Reichsapfel fallen während des Schießwettbewerbs nicht selten schon größere Stücke von der Stange. Der Aufprall auf den Boden sorgt dann dafür, dass tatsächlich nur Bruchstücke übrig bleiben.

Hans-Günter Feldmann, ehemaliger Vizepräsident der Bürgerschützen und aktueller Thronherr von König Alfons Keßmann, sorgt alljährlich dafür, dass die Majestäten „ihren“ Königsadler erhalten. Gemeinsam mit Sohn Thomas, aktueller Schützen-Oberst, setzt er in mühevoller Kleinarbeit die zahllosen Einzelteile zusammen und fertigt daraus ein einmaliges Erinnerungsstück für die jeweilige Majestät.

So durfte auch König Alfons Keßmann im Rahmen der letzten Vorstandssitzung sein persönliches Erinnerungsstück in Empfang nehmen und gemeinsam mit seiner Königin Gabi und Präsident Matthias Kalthöner begutachten, wo die entscheidenden Königskugeln den Adler gezeichnet haben.

Anmeldung zur Kindergarde ab sofort möglich

56 begeisterte Kinder waren bei der Premiere der Kindergarde dabei, schon 64 bei der Neuauflage 2019. Auf ähnlich großen Zuspruch freuen sich die Organisatoren um Vorstandsmitglied Jörg Kahlert auch in diesem Jahr.

Die 2019er Teilnehmer dürften in ihren Freundeskreisen kräftig die Werbetrommel gerührt haben, zudem kommen in Folge der Corona-Zwangspause drei weitere Jahrgänge für die Teilnahme in Frage. „Alle Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren dürfen bei der Kindergarde mitmachen“, informiert Jörg Kahlert. Wer neu dabei sein möchte, der benötigt bis zum 22. Juli eine von den Eltern ausgefüllte Anmeldung. Einen entsprechenden Vordruck gibt es hier auf der Homepage unter „Downloads“.

Am Freitag vor Schützenfest trifft sich die Kindergarde dann um 15.30 Uhr auf dem Hof Schoppmann/Uhkötter zum Kennenlernen und Marschieren üben. Schließlich wollen die jungen Gardisten ein ähnlich imposantes Bild abgeben wie zuletzt 2019, als sie in Reih und Glied vor dem Bataillon der erwachsenen Schützen Aufstellung genommen haben. Treffen ist am Schützenfestsonntag um 13.15 Uhr an der Kirche, wieder mit Schützenstab und Schützencappi ausgestattet. „Die Ausstattung bekommt jedes Kind von uns nach der Anmeldung“, so Jörg Kahlert, der gemeinsam mit Stefanie und Carsten Meinert, Stephanie Kraß, Andrea Uhkötter und Annegret Krumbeck-Lücke die Organisation und Betreuung der Kindergarde verantwortet.

Anschreiben Kindergarde

Anmeldung Kindergarde

Präsident Matthias Kalthöner erneut für 6 Jahre gewählt

v.l.n.r. Thomas Helmer, Matthias Kalthöner, Dirk Lücke

Sehr erfolgreich verlief die Generalversammlung am 10. Juni bei Huesmann. Die vorgeschlagene Änderung der Satzung sowie die Einführung einer Geschäftsordnung wurden einstimmig beschlossen. Und unser Verein geht mit bewährter Führungsspitze in die nächsten Jahre: Präsident Matthias Kalthöner sprachen die anwesenden 120 Vereinsmitglieder ebenso erneut das Vertrauen aus wie den Vorstandsmitgliedern Winfried Klosterkamp und Thomas Helmer. Für den scheidenden Christian Murrenhoff wurde mit Dirk Lücke ein weiterer Aktivposten neu in das Führungsgremium gewählt.

KeJC-Initiative war Basis für Fahnen-Weltrekord

Gruppierung aktiver Schützen trifft sich zur Versammlung

Traditionell trifft sich am Fronleichnamsfeiertag der KeJC Freckenhorst zur jährlichen Generalversammlung. Diese agile Gruppierung Schützenbegeisterter setzt sich zusammen aus den ehemaligen Chargierten der Jungschützenkompanie und umfasst generationenübergreifend inzwischen mehr als 75 Mitglieder.

Ursprünglich gegründet, um die ehemaligen Aktivposten mit Beendigung ihrer Zugehörigkeit zu den Jungschützen nicht „heimatlos“ werden zu lassen und die Jungschützen-Kompanie nach Kräften weiter zu unterstützen, hat sich schnell eine weitere Aufgabe herauskristallisiert: Freckenhorst in grün-weiß erstrahlen zu lassen. Was im Vorjahr im eindrucksvollen Gewinn des Weltrekords gipfelte, hat nämlich eine jahrelange Vorgeschichte im KeJC. 1989 begann man unter Federführung des damaligen KeJC-Präsidenten Alfons Keßmann, heute KeJC-Ehrenpräsident und amtierender Schützenkönig, die Freckenhorster Außenbezirke mit Fahnenmasten und grün-weißen Fahnen zu versorgen. Was in den damals noch relativ wenig schützen-like geschmückten Bereichen ein Erfolg wurde, war bald auch innerhalb der Ortschaft gefragt. So wurden seitdem in jedem Jahr mehr als 10 weitere Masten aufgestellt. Rund ein Drittel der 992 im Vorjahr vom Deutschen Rekordinstitut dokumentierten Fahnen sind somit auf das Engagement des KeJC zurückzuführen.

Am kommenden Donnerstag trifft sich die agile Truppe zu ihrer Generalversammlung auf dem Hof Peveling. Die heutige KeJC-Doppelspitze mit Börn Maibaum und Manuel Hartmeyer freut sich auf viele engagierte Schützen, eine unterhaltsame Versammlung, gute Stimmung, launige Ansprachen und die musikalische Begleitung durch eine Abordnung des Berittenen Fanfarenzuges. Natürlich mit auf der Tagesordnung: Die Frage, wie die bewährte Mastenaktion auch in der Nach-Coronazeit erfolgreich weitergeführt werden kann.

Vorfreude auf die Schützen-Saison

Zu einem ersten Auftakt in die Schützen-Saison trafen sich nun Teile von Vorstand und Throngesellschaft. Im Rahmen einer von Vorstandsmitglied Christian Murrenhoff launig moderierten Weinprobe wurden zahlreiche edle Tropfen verköstigt – unter anderem vom befreundeten Weingut Klaus Welker an der Nahe. Im Ergebnis konnten sich die Beteiligten schnell einigen, welche Weine beim Schützenfest 2022 auf die Weinkarte kommen.

Und eines war bei jeder Unterhaltung spürbar: Die große Vorfreude aufs Schützenfest. Endlich wieder feiern, endlich wieder die große Schützengemeinschaft genießen. Auch König Alfons Keßmann, der nun schon weit über 1000 Tage regiert, freut sich mit seiner Throngesellschaft auf die finale Phase seiner Regentschaft.

Generalversammlung 2022

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu unserer Generalversammlung am Freitag, 10. Juni 2022, um 20.00 Uhr in die Gaststätte „Alter Westfale“ (Huesmann) und freuen uns auf eine rege Teilnahme.

Tagesordnung:

1.         Eröffnung, Begrüßung, Regularien

2.         Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung und Bericht über die Vorstandssitzungen

3.         Mitgliederentwicklung, Aufnahme neuer Mitglieder und Kassenbericht

4.         Bericht über die Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes

5.         Festsetzung des Jahresbeitrages

6.         Satzungsänderung und Einführung einer Geschäftsordnung*

7.         Wahlen zum Vorstand: Die Wahlperiode der Vorstandsmitglieder Matthias Kalthöner, Thomas Helmer, Winfried Klosterkamp und Christian Murrenhoff ist abgelaufen.

8.         Wahl eines Kassenprüfers

9.         Genehmigung des Festprogramms

10.      Benennung der Chargierten

11.      Verschiedenes

Hier steht die Satzungsänderung zur Einsicht und zum Download bereit.

Über ggf. vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation erforderliche Zugangsregelungen werden wir im Vorfeld der Versammlung an dieser Stelle informieren.

Der Vorstand

Matthias Kalthöner, Präsident

Majestäten laden zum Königsball

Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Schnelltest

Die Throngesellschaft um die Majestäten Alfons und Gabi Keßmann lädt am Samstag, den 9. April 2022 ab 20 Uhr zum Königsball in den Saal des Stiftshofes Dühlmann ein. Neben den Bürgerschützen sind alle Freude des Vereins zum Mitfeiern eingeladen – auch Nichtmitglieder, die sich König Alfons und seinem Gefolge verbunden fühlen.

Auf den Königsball und damit ein ganz besonderes Highlight während der Regentschaft einer jeden Majestät musste Königs Alfons lange warten. 2019 hatte er sich zum umjubelten König geschossen – und musste dann zwei pandemiebedingt lange Jahre auf seinen nächsten Auftritt als Majestät der Bürgerschützen warten. Umso größer ist nun die Vorfreude auf den Neustart der Schützenaktivitäten.
Der Corona-Lage wollen die Bürgerschützen trotz der in Aussicht gestellten Erleichterungen mit besonderer Verantwortung und Sorgfalt begegnen. Darum ist der Einlass in den Stiftshof an das Erfüllen der 2G+ Anforderung gebunden. „Wir erwarten von unseren Gästen den Nachweis einer Impfung oder Genesung und zudem einen tagesaktuellen Schnelltest,“ so Präsident Matthias Kalthöner und ergänzt, dass die Gäste auch ihren Personalausweis nicht vergessen sollten.

Das Abholen der Throngesellschaft mit dem ansonsten üblichen Umzug durch die Stiftsstadt fällt in diesem Jahr aus Respekt vor dem Kriegsgeschehen in der Ukraine aus.

Der Bürgerschützen-Verein bedankt sich auf diesem Weg beim Land NRW für eine Unterstützung aus dem Förderprogramm „NeustartMiteinander“.

Zuversichtlicher Blick auf das Schützenjahr

Mit großer Zuversicht schauen die Freckenhorster Bürgerschützen der Schützensaison entgegen. „Wir gehen derzeit fest davon aus, dass wir am letzten Juli-Wochenende Schützenfest feiern“, so Präsident Matthias Kalthöner. Ob das vollständig im gewohnten Rahmen der Fall sein werde, müsse sich zeigen. „Aber wir haben die feste Absicht, unser Vereinsleben wieder hochzufahren“, ergänzt Kalthöner.

Erster Schritt zurück in die „Schützen-Normalität“ sei der Königsball. Am 9. April soll es soweit sein. Dann wird Majestät Alfons Keßmann mit Königin Gabi und seiner Throngesellschaft im festlich geschmückten Stiftshof-Saal sicherlich von einer großen Menge begeisterter Schützen und Gäste begrüßt werden. Schließlich sei die Zeit der Entbehrungen lang gewesen und viele Mitglieder und Freunde des Vereins freuen sich auf erste Feiern und geselliges Beisammensein. Sollten wider Erwartung beispielsweise Corona-bedingt noch Änderungen an der Planung erforderlich sein, werde der Vorstand darüber zeitnah über Tagespresse, hier auf der Homepage und via Social Media informieren.

„Wir fahren jetzt mit den angekündigten Lockerungen unser Vereinsleben wieder hoch“, kündigt Matthias Kalthöner an. Im Rahmen einer eintägigen Klausurtagung werde der Vorstand in Kürze die nächsten Schritte planen und auch die Vorbereitungen für Königsball und Schützenfest in Angriff nehmen. Die für den 12. März geplante Generalversammlung kommt für diese Vorbereitung noch zu früh. „Hier fehlt uns coronabedingt der nötige Vorlauf im Gesamtvorstand“, erläutert Ralf Böhmer, einer der beiden Geschäftsführer. Daher werde die 1. Generalversammlung entfallen. „Wir freuen uns daher umso mehr auf die eigentliche zweite Generalversammlung am 10. Juni, in die wir die Tagesordnung der jetzt geplanten Versammlung problemlos integrieren können“, ergänzt Böhmer. Das gelte auch für die bereits angekündigte Anpassung der Vereinssatzung.

„Insgesamt ist die Vorfreude bei Vorstand und Mitgliedern groß, liebgewonnene Traditionen wieder aufleben zu lassen“ resümiert Präsident Kalthöner. Das gelte insbesondere auch für die Throngesellschaft, die, inzwischen im dritten Jahr in Amt und Würden, die Entscheidungen des Vorstands voll mittrage und sich jetzt auf ein rauschendes Finale ihrer Regentschaft freue.

Alle Mitglieder zur Generalversammlung eingeladen

Zutritt nur mit Immunisierungsnachweis oder aktuellem PCR-Test

Im Juni 2019 haben wir uns letztmalig zu einer Generalversammlung getroffen. Seitdem sind alle Zusammenkünfte der Pandemie zum Opfer gefallen. Die ausstehenden Informationen und Beschlüsse sollen nun in einer Generalversammlung am 18. September nachgeholt werden, die wie gewohnt in der Gaststätte „Alter Westfale – Hues-mann“ stattfinden wird.

Um die Versammlung durchführen zu können, gelten die Maximalanforderungen der aktuellen Schutzverordnung: Zutritt zur Versammlung erhalten nur Mitglieder mit Immunisierungsnachweis – also Geimpfte und Genesene – oder einem aktuellen PCR-Test. Die Vorlage von

Schnell- oder Bürgertests wird nicht akzeptiert. „Mit dieser Anforderung wollen wir zum einen ein hohes Maß an Sicherheit bieten, zum anderen aber auch den Charakter der Versammlung im bewährten Rahmen erhalten“, so Präsident Matthias Kalthöner. „Unser Signal ist ganz klar: Es geht vorwärts. Denn formal steht dieser Versammlung nichts im Weg – es sei denn, die aktuell bis zum 17. September geltende Verordnung wird nochmal verschärft“.

Da die entsprechenden Nachweise an den Eingängen zum Sitzungssaal kontrolliert werden, bittet der Vorstand um frühzeitiges Erscheinen. Der Einlass ist daher bereits ab 19.30 Uhr möglich.

Neben dem bebilderten Rückblick auf die letzten Vereinsaktivitäten, dem Beschluss der Geschäftsabschlüsse und diversen Berichten des Vorstands stehen mehrere Wahlen zum Vorstand an. So enden die Wahlperioden der Vorstandsmitglieder Klaus Achtermann, Markus Altefrohne Rüdiger Braun, Marc Brunsmann, Lisa Liekhues, Jörg Kahlert, Richard Poppenborg und Uwe Rottenberg. Zudem soll es vorbereitende Informationen geben für die in

2022 geplante Beschlussfassung einer umfangreichen Neuordnung der Vereinssatzung.

Für einen Hauch Schützenfestflair sorgt der Spielmannszug Freckenhorst, der die Versammlung musikalisch begleiten wird.

Wir haben den Weltrekord!

992 Fahnen hängen in Freckenhorst. Klasse! Ein dickes Dankeschön an alle Schützenbegeisterten, die das in den letzten Tagen und Wochen möglich gemacht haben! Schließlich wurde die von Deutschen Rekordinstitut definierte „Messlatte“ von 250 Fahnen mehr als deutlich übersprungen und damit selbst die kühnsten Erwartungen übertroffen.

Als die unabhängigen Juroren am Schützenfestsonntag nach und nach von der Zählung in ihren Bezirken zum Schloss Westerholt zurückkehrten, machte sich großer Jubel breit. Unzählige Kameras und Mikrofone waren auf Cheforganisator und Ideengeber Uwe Rottenberg gerichtet, als er das Endergebnis – dokumentiert und besiegelt von Notar Marcus Korte – verkündete. Die Idee, mit dem Weltrekordversuch viele Mitstreiter zu motivieren. Schützenfestflair ohne richtiges Fest zu initiieren und den ganzen Ort zu mobilisieren, hatte Pressevertreter von der schreibenden Zunft ebenso angelockt, wie Online-Plattformen, Radio- und TV-Sender.

Nicht zuletzt die unabhängigen Juroren sorgten neben Vorstand, Ehrenmitgliedern und Jubilaren dafür, dass im Garten des prächtig geflaggten Schloss Westerholt Schützenfeststimmung aufkam. Mit dabei waren Franz-Josef Ostlinning (Präsident Bürgerschützen Sassenberg), Gerd Leve (Präses Bürgerschützen Warendorf), Reiner Elkmann (Oberst Schützenverein Ostbezirk), Ansgar Drees, Markus Mestrup und Majestät Stefan Wiggerlingloh (alle Schützenverein Hoetmar), Hermann-Josef Schulze Zumloh (WaKaGe), Bürgermeisterin Doris Kaiser und Angelika Schmiele, die die Freckenhorster Vereine repräsentierte.

Die Musiker vom Orchesterverein und Spielmannszug Freckenhorst begleiteten nicht nur den Weltrekordversuch, sondern auch die in den Empfang eingebettete Verleihung von Treueorden an langjährige Mitglieder.