Alle Mitglieder zur Generalversammlung eingeladen

Zutritt nur mit Immunisierungsnachweis oder aktuellem PCR-Test

Im Juni 2019 haben wir uns letztmalig zu einer Generalversammlung getroffen. Seitdem sind alle Zusammenkünfte der Pandemie zum Opfer gefallen. Die ausstehenden Informationen und Beschlüsse sollen nun in einer Generalversammlung am 18. September nachgeholt werden, die wie gewohnt in der Gaststätte „Alter Westfale – Hues-mann“ stattfinden wird.

Um die Versammlung durchführen zu können, gelten die Maximalanforderungen der aktuellen Schutzverordnung: Zutritt zur Versammlung erhalten nur Mitglieder mit Immunisierungsnachweis – also Geimpfte und Genesene – oder einem aktuellen PCR-Test. Die Vorlage von

Schnell- oder Bürgertests wird nicht akzeptiert. „Mit dieser Anforderung wollen wir zum einen ein hohes Maß an Sicherheit bieten, zum anderen aber auch den Charakter der Versammlung im bewährten Rahmen erhalten“, so Präsident Matthias Kalthöner. „Unser Signal ist ganz klar: Es geht vorwärts. Denn formal steht dieser Versammlung nichts im Weg – es sei denn, die aktuell bis zum 17. September geltende Verordnung wird nochmal verschärft“.

Da die entsprechenden Nachweise an den Eingängen zum Sitzungssaal kontrolliert werden, bittet der Vorstand um frühzeitiges Erscheinen. Der Einlass ist daher bereits ab 19.30 Uhr möglich.

Neben dem bebilderten Rückblick auf die letzten Vereinsaktivitäten, dem Beschluss der Geschäftsabschlüsse und diversen Berichten des Vorstands stehen mehrere Wahlen zum Vorstand an. So enden die Wahlperioden der Vorstandsmitglieder Klaus Achtermann, Markus Altefrohne Rüdiger Braun, Marc Brunsmann, Lisa Liekhues, Jörg Kahlert, Richard Poppenborg und Uwe Rottenberg. Zudem soll es vorbereitende Informationen geben für die in

2022 geplante Beschlussfassung einer umfangreichen Neuordnung der Vereinssatzung.

Für einen Hauch Schützenfestflair sorgt der Spielmannszug Freckenhorst, der die Versammlung musikalisch begleiten wird.

Wir haben den Weltrekord!

992 Fahnen hängen in Freckenhorst. Klasse! Ein dickes Dankeschön an alle Schützenbegeisterten, die das in den letzten Tagen und Wochen möglich gemacht haben! Schließlich wurde die von Deutschen Rekordinstitut definierte „Messlatte“ von 250 Fahnen mehr als deutlich übersprungen und damit selbst die kühnsten Erwartungen übertroffen.

Als die unabhängigen Juroren am Schützenfestsonntag nach und nach von der Zählung in ihren Bezirken zum Schloss Westerholt zurückkehrten, machte sich großer Jubel breit. Unzählige Kameras und Mikrofone waren auf Cheforganisator und Ideengeber Uwe Rottenberg gerichtet, als er das Endergebnis – dokumentiert und besiegelt von Notar Marcus Korte – verkündete. Die Idee, mit dem Weltrekordversuch viele Mitstreiter zu motivieren. Schützenfestflair ohne richtiges Fest zu initiieren und den ganzen Ort zu mobilisieren, hatte Pressevertreter von der schreibenden Zunft ebenso angelockt, wie Online-Plattformen, Radio- und TV-Sender.

Nicht zuletzt die unabhängigen Juroren sorgten neben Vorstand, Ehrenmitgliedern und Jubilaren dafür, dass im Garten des prächtig geflaggten Schloss Westerholt Schützenfeststimmung aufkam. Mit dabei waren Franz-Josef Ostlinning (Präsident Bürgerschützen Sassenberg), Gerd Leve (Präses Bürgerschützen Warendorf), Reiner Elkmann (Oberst Schützenverein Ostbezirk), Ansgar Drees, Markus Mestrup und Majestät Stefan Wiggerlingloh (alle Schützenverein Hoetmar), Hermann-Josef Schulze Zumloh (WaKaGe), Bürgermeisterin Doris Kaiser und Angelika Schmiele, die die Freckenhorster Vereine repräsentierte.

Die Musiker vom Orchesterverein und Spielmannszug Freckenhorst begleiteten nicht nur den Weltrekordversuch, sondern auch die in den Empfang eingebettete Verleihung von Treueorden an langjährige Mitglieder.

Gewinnspiel zum Weltrekordversuch

Bild: Lena Tünte

Tippt die Anzahl der Fahnen, die am 25. Juli innerhalb der Ortsgrenzen Freckenhorsts wehen. Die Tipper, die am nächsten am amtlichen Endergebnis liegen, erhalten attraktive Gutscheine.

Teilnahme hier: https://buergerschuetzenverein-freckenhorst.de/gewinnspiel/ 

Schützenmesse auf dem Schützenplatz: Jetzt anmelden!

Am Sonntag, den 25. Juli, wollen die Freckenhorster Schützen um 10.30 Uhr eine feierliche Schützenmesse feiern. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten der Stiftskirche ist diese auf dem Schulhof an der Grundschule geplant. Dort, wo sonst das Festzelt steht. „So können wir auch unter den geltenden Auflagen eine größere Zielgruppe erreichen“, ist sich Organisator Rüdiger Braun sicher.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Teilnahme eine vorherige Anmeldung erbeten wird. Diese kann im Pfarrbüro erfolgen per Mail an gerdemann-i@bistum-muenster.de, im Ausnahmefall auch telefonisch unter 02581/980077.

Bei Teilnahme von Vereinsmitgliedern freut sich der Vorstand, wenn diese in Uniform teilnehmen, alternativ zumindest mit Schützenhut erscheinen.

Kontaktdaten des Pfarrbüros: https://www.bonifatius-lambertus.de/kontakt/pfarrbüros

Mal- und Bastelwettbewerb

Plakat zum Download

Anmeldung zum Download

Weltrekordversuch zielt auf die höchste Fahnendichte vor Ort ab

Vor vier Wochen wurde unser Weltrekordversuch angekündigt – und seitdem herrschte in der Stiftsstadt eifriges Rätselraten, welche Disziplin dieser Versuch umfasst.

Alle Schützen, die mit ihrem Tipp nah am Schützenwesen lagen, waren vermutlich auf der richtigen Spur. Es geht um Schützenfahnen. Konkret streben wir den Rekord „größte Schützenfahnendichte an einem Ort“ an. Laut „Rekord-Institut für Deutschland“ wird die Rekordkategorie bewertet anhand der Dichte von gehissten Schützenfahnen mit einem Mindestmaß von 90 mal 50 Zentimeter innerhalb der Ortsgrenzen eines Ortes. Die Messlatte, die für den erfolgreichen Weltrekord erreicht werden muss, wurde vom Institut auf 250 Fahnen je 35 Quadratkilometer Ortsfläche festgelegt.

„Wir wollen mit dieser Aktion im wahrsten Sinne Flagge zeigen“, so Initiator und Vorstandsmitglied Uwe Rottenberg. Zielsetzung sei es, durch den Weltrekordversuch Gemeinschaftsgefühl und Schützenflair in den Ort zu tragen und dem vielfältigen Engagement eine Richtung zu geben. „Dieser Versuch funktioniert auch gerade unter den aktuellen Bedingungen sehr gut“, so Rottenberg.

„Wir sind natürlich sehr gespannt auf das Ergebnis. Und die Zuversicht ist groß, dass wir die Mindestanforderung knacken“, so Präsident Matthias Kalthöner. „Aber wir wollen den Rekord natürlich möglichst lange halten und darum die Messlatte für andere Vereine direkt sehr hoch legen“. Dennoch freue man sich natürlich auf den sicher folgenden Wettstreit in den Folgejahren – auch unter den heimischen Vereinen.

Ob der Rekord erreicht wird, davon werden sich am Schützenfestsonntag (25. Juli) unabhängige Juroren überzeugen. „Dafür konnten wir namhafte Repräsentanten befreundeter Schützenvereine und auch einiger Freckenhorster Vereine gewinnen“, so Uwe Rottenberg. Das Ergebnis wird im Anschluss an die Zählung im Rahmen eines Empfangs am Schloss Westerholt bekannt gegeben.

250 Fahnen zu erreichen sei realistisch – aber kein Selbstläufer, so Uwe Rottenberg. Schließlich zählen tatsächlich nur Fahnen und Streetbanner – aber keine Wimpelketten. Darum gelte der Apell für das Festwochenende an alle Freundeskreise, Fahnentrupps und Nachbarschaften, wie gewohnt grün-weiß zu flaggen. „Wir gehen davon aus, dass am Festwochenende grün-weiß das Ortsbild bestimmt und wir mehr als nur einen Hauch Schützenfestatmosphäre in Freckenhorst spüren werden. Und wer den Weltrekord unterstützen möchte, aber noch keine eigene Fahne hat oder Ersatz benötigt, findet Ansprechpartner hier auf unserer Homepage unter FAQ“, so Uwe Rottenberg.

Freckenhorster feiern Schützenfest – nur anders

Freckenhorst. „Wir wollen nicht erneut vor der Pandemie kapitulieren, sondern uns im Rahmen des Erlaubten bewegen und etwas anbieten, was sicher und aus unserer Sicht verantwortbar ist,“ kündigte Präsident Matthias Kalthöner bereits vor vielen Wochen an. Nun ist klar, wie die grün-weißen Festtage in diesem Jahr gestaltet werden. Festumzüge und Festbälle sind weiterhin untersagt, ein Königsschießen kaum kontrolliert durchführbar. Dennoch wird in Freckenhorst gefeiert. Nur anders als sonst.

Ganz konkret wollen wir neben dem eigentlichen Feiern insbesondere die Zielgruppen in den Fokus rücken, die unter der Pandemie möglicherweise am meisten gelitten haben: die Bewohner in den Senioreneinrichtungen und die Kinder. Darum bildet der Besuch des Dechaneihofs und des Klosters zum Hl. Kreuz auch in diesem Jahr den Auftakt ins Schützenfestwochenende. „Wir wollen den Menschen in den Wohnheimen ein paar vergnügliche Stunden bescheren und Ihnen zeigen, dass Schützenwesen in Freckenhorst alle Menschen mitnehmen will“, so Thomas Helmer, einer der Organisatoren der Heimbesuche. Gemeinsam mit Throngesellschaft, Kinderthron, Vorstand, Ehrenmitgliedern und Musikzug werde man die Bewohner bei gutem Wetter mit einem unterhaltsamen Programm überraschen.

Für die Kinder organisiert der Arbeitskreis Familie einen Mal- und Bastelwettbewerb. Alle Kinder unter 14 Jahren sind eingeladen, ein Bild zu malen, eine Geschichte zu schreiben oder etwas zu basteln. Einzige Bedingung: Das Werk soll sich mit dem Thema „Schützenfest in Freckenhorst“ auseinandersetzen. Weitere Informationen gibt es kurzfristig in der Grundschule und allen Kindergärten. Eine erste Belohnung erhalten die jungen Künstler bereits bei Abgabe ihrer Beiträge beim Spielwarengeschäft Kieskemper oder im Gartencenter Murrenhoff. Zudem nehmen alle Beiträge an einer Verlosung von 20 attraktiven Gutscheinen teil. „Es ist uns ein großes Anliegen, den Kindern, denen lange Monate Vieles untersagt blieb, ein wenig Danke zu sagen für ihre Geduld“, so Vorstandsmitglied Jörg Kahlert. So dürfen sich alle Freckenhorster Kinder auf eine spannende Aktion und attraktive Preise freuen.

Die gewohnten geselligen Zusammenkünfte in großer Runde auf dem Festplatz müssen in diesem Jahr ausfallen, werden aber, da sind sich die Schützen sicher, in vielen Gärten und auf vielen Straßen im kleineren Freundes- und Nachbarschaftskreis stattfinden. „Dafür bietet sich der Samstag an“, so Präsident Kalthöner.

Am Sonntagmorgen wollen die Schützen um 10.30 Uhr eine feierliche Schützenmesse abhalten. Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten der Stiftskirche, ist diese bei gutem Wetter auf dem Schulhof an der Grundschule geplant. Dort, wo sonst das Festzelt steht. „Dort können wir auch unter den geltenden Auflagen eine größere Zielgruppe erreichen“, ist sich Organisator Rüdiger Braun sicher.

Im Anschluss lädt der Schützenverein die diesjährigen Jubilare zu einem kleinen Empfang im Schatten von Schloss Westerholt ein. Dort erfolgt unter anderem die Auszeichnung langjährige Mitglieder mit Treueorden. Und die Jubilare dürfen zu Gast sein, wenn das Ergebnis der Auszählung rund um den Weltrekordversuch verkündet wird. Auf Grund der aktuellen Beschränkungen wird diese Veranstaltung im Kreis geladener Gäste stattfinden müssen.

Programm:

Samstag 24.07.2021:
10 Uhr Besuch der Seniorenwohnheime
Fahnenaufhängen und Zeit für Zusammenkünfte im Freundes- und Nachbarschaftskreis

Sonntag 25.07.2021:
10.30 Uhr Schützenmesse auf dem Festplatz (nur bei gutem Wetter)
12.00 Uhr Empfang am Schloss (aufgrund aktueller Beschränkungen nur für geladene Gäse). Dort Bekanntgabe Ergebnis Weltrekordversuch & Ehrung von Jubilaren)

Zudem: Mal- und Bastelwettbewerb für Kinder bis 14 Jahre

Zuversichtlicher Blick auf das Schützenfestwochenende

Bürgerschützen planen Weltrekordversuch

Einen hoffnungsvollen Blick nach vorn warf in der vergangenen Woche der Schütezn-Vorstand. Hocherfreut nahm man die derzeitigen Regelungen zur Kenntnis und ist sich sicher, in diesem Jahr nicht erneut komplett vor der Pandemie kapitulieren zu müssen. „Wir werden am letzten Wochenende im Juli in Freckenhorst eine Menge Schützenflair und Schützenstimmung verbreiten und erleben“, verspricht Präsident Matthias Kalthöner, und ergänzt: „Natürlich werden wir uns im Rahmen dessen bewegen, was erlaubt, sicher und auch aus unserer Sicht verantwortbar ist“. Aber es gäbe eben Bestandteile des Schützenfests, die auch unter den geltenden Rahmenbedingungen möglich und erlaubt sind.

Wichtig sei, nicht vor der Herausforderung der Rahmenbedingungen zu kapitulieren, sondern das Beste daraus zu machen. „Und da sind wir uns einig: Natürlich wird es kein Schützenfest geben, wie wir es kennen. Schützenumzüge und Festbälle werden uns vor dem Hintergrund der aktuellen Verordnung versagt bleiben. Aber es gibt ein „Dazwischen“. Und das wollen und werden wir mit Leben füllen“ so Kalthöner. Was genau das sein wird, wird in verschiedenen Arbeitsgruppen des Vorstands derzeit vorbereitet. Sobald die Rahmenbedingungen mit Blick auf Ende Juli hinreichend klar sind, wird hier über konkrete Programmpunkte informiert. Dabei soll der eigentliche Schützenfestmontag jedoch frei von offiziellen Terminen bleiben.

Sicher sei aber auch, dass es neben dem offiziellen – wie auch schon im Vorjahr – ein „inoffizielles“ Schützenprogramm geben werde. Nämlich viele kleine Feste im Freundes- und Nachbarschaftskreis, die erfahrungsgemäß insbesondere am Samstag stattfinden. Und für diese vielen kleinen Feste hat der Vorstand noch ein besonders Vorhaben parat: einen Weltrekordversuch. Mit einer deutschlandweit bislang einmaligen Aktion will man einen offiziellen Weltrekord in die Stiftsstadt holen. „Über die genaue Ausgestaltung wollen wir erst Anfang Juli informieren“, so Ideengeber und Vorstandsmitglied Uwe Rottenberg. Aber: alle Mitglieder und Freckenhorster Bürger dürfen gespannt sein.

Neben dem Schützenfest sind seit Ausbruch der Pandemie auch die Generalversammlungen ausgefallen. Diese wichtige Zusammenkunft der Mitglieder soll im Spätsommer nachgeholt werden, konkret am Samstag, den 18. September in der Gaststätte Huesmann. In dieser Versammlung stehen Wahlen zum Vorstand sowie die Vorbereitung einer Satzungsänderung auf dem Programm.

Aktuelle Info zu anstehenden Veranstaltungen

Die für Mitte März (13.03.) geplante Generalversammlung des Bürgerschützen-Vereins findet vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation nicht statt. Diesen kürzlich im Rahmen einer Online-Vorstandssitzung gefassten Beschluss gaben die Bürgerschützen nun bekannt.

„Die aktuelle und für März zu erwartende Situation lässt keine andere Entscheidung zu“, so Präsident Matthias Kalthöner. „Es ist aber unser fester Wille, eine Versammlung durchzuführen, sobald es die Rahmenbedingungen ermöglichen“, so Kalthöner weiter.

Ob die jetzt ausfallende Generalversammlung wiederholt oder mit der zweiten Generalversammlung Ende Juni verschmolzen wird, ist noch nicht entschieden. 

Ebenfalls verzichten werden die Bürgerschützen auf den beliebten Königsball. „Unabhängig davon, dass wir es sehr wahrscheinlich nicht dürfen, würden wir unsere Mitglieder auch nicht ermutigen wollen, sich im April dem Risiko einer Tanzveranstaltung auszusetzen,“ macht Matthias Kalthöner die Position des Vereins deutlich.

Mit Blick auf das Bürgerschützenfest Ende Juli will der Verein die Entwicklung weiter beobachten. Man sei sich bewusst, dass man ein Schützenfest voraussichtlich nicht so werde feiern können, wie es die Mitglieder aus den Vorjahren kennen. Ob und welche Alternativen es gebe, sei derzeit noch offen. „Der Prozess der Meinungsbildung im Vorstand läuft derzeit“, so der Präsident.

Eigentlich…

Eigentlich würde aus dem Grundschulgelände spätestens ab heute peu a peu ein Schützenplatz. Unser Schützenplatz. Und damit steigt die Vorfreude aufs Schützenfest. UNSER Schützenfest. Eigentlich…

Der Griff in die Konserve führt uns vor Augen, was wir in diesem Jahr alles verpassen. Ein Blick zurück ins Jahr 2017 – mit einer Träne im Knopfloch. Lasst uns am Wochenende das Beste draus machen. Jeder für sich. Und 2021 greifen wir wieder an. Aber so richtig! Darauf ein leises HORRIDO.

Fahnen sind Ausdruck von Vorfreude und Zusammenhalt

Mit den Sommerferien rückt eigentlich für viele Freckenhorster die schönste Zeit des Jahres näher: die Schützenfestsaison. Da werden an vielen Ecken im Ort Vorbereitungen getroffen, Nachbarn und Freundeskreise terminieren das Fahnenaufstellen, die Formationen treffen zusammen und die Vorfreude auf das Fest der Feste ist allerorten spürbar.

2020 ist nun alles anders. Das Schützenfest fällt bekanntlich Corona-bedingt aus und der Vorstand der Bürgerschützen hat beschlossen, dass seitens des Vereins keine offiziellen Veranstaltungen und Versammlungen am Schützenfestwochenende Ende Juli stattfinden werden. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und halten uns natürlich an geltende Vorgaben, schließlich steht in diesem Jahr der Erhalt unser aller Gesundheit an erster Stelle“, so Präsident Matthias Kalthöner.

Daher schauen viele Schützenfestbegeisterte derzeit sprichwörtlich in die Röhre. Denn das, was sie in diesen Wochen eigentlich gewohnt leben, nämlich Gemeinschaft, Geselligkeit und den Erhalt der Traditionen, kann nicht in gewohntem Rahmen stattfinden. Und doch werden sich, da sind sich die Schützen sicher, individuelle Aktivitäten entfalten.

Bereits anlässlich des ausgefallenen Königsballs gab es eine Initiative aus den Kreisen der Mitglieder, die dafür sorgte, dass in Freckenhorst eine Vielzahl an Schützenfahnen wehte. „Wir gehen davon aus, dass sich dieses tolle Bild zum Schützenfest wiederholt und wir mehr aus nur einen Hauch Schützenatmosphäre im Ort spüren werden“, so Oberst Thomas Feldmann. Denn das Hissen der Fahnen sei schließlich nicht nur Ausdruck der Wehmut, sondern auch der Vorfreude auf das kommende Schützenfest in 2021. Dennoch erinnert der Vorstand daran, bei aller Vorfreude und allem Engagement für das Schützenwesen die geltenden Regelungen zu beachten.

Schützenfest abgesagt

Präsident Kalthöner skizziert Auswirkungen auf Vereinsleben

Zu einem erwartbaren, unvermeidlichen und doch alle Beteiligten mit Wehmut erfüllenden Ergebnis kam die letzte Vorstandssitzung der Freckenhorster Bürgerschützen. Unter Beachtung aller Vorschriften war man erstmalig nach vielen digitalen Abstimmungen wieder persönlich in der Reithalle von Ludger Schulze Niehues zusammengekommen, um im Ergebnis die Schützenfestsaison 2020 Corona-bedingt vorzeitig zu beenden. Zu den Beweggründen der Freckenhorster Schützen und den aus der Entscheidung für alle Mitglieder resultierenden Konsequenzen hier ein Interview mit Präsident Matthias Kalthöner:

Der Verein hat das Bürgerschützenfest 2020 abgesagt. Viele andere Vereine haben dies schon deutlich früher getan. Wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Matthias Kalthöner: Die im Vergleich zu anderen Vereinen recht späte Absage unseres Schützenfestes hat zwei Gründe. Zum einen war es uns wichtig, die gesetzlichen Regelungen für NRW abzuwarten. Dass der Ausfall unseres Festes nahezu unausweichlich war, ist glaube ich allen Beteiligten schon lange klar. Aber aus Regressgründen ist für uns eine gesetzliche Regelung wichtig gewesen. Diese liegt seit dem 4. Mai nun endlich vor und gibt uns auch gar keine andere Möglichkeit, als das Schützenfest ausfallen zu lassen. Außerdem war es uns wichtig, zuerst mit unseren langjährigen Partnern wie zum Beispiel unserem Festwirt, den Beschickern und unseren Musikzügen den persönlichen Kontakt zu suchen, bevor wir nun die Öffentlichkeit und unsere Mitglieder informieren.

Wird denn Ende Juli in Freckenhorst wirklich kein Schützenflair spürbar sein?

Matthias Kalthöner: Es wird voraussichtlich keine Veranstaltungen geben, die der Bürgerschützenverein Freckenhorst organisiert. Kein Schützenfest bedeutet eben auch konsequenterweise kein „kleines“ oder „abgespecktes“ Schützenfest unter Auflagen. Aber zum letzten Juliwochenende gehört in Freckenhorst das Schützenfest einfach dazu und ich gehe fest davon aus, dass dies spürbar sein wird. Einen Vorgeschmack konnten wir zum Termin des ausgefallenen Königsballs im April erleben – es gab keine Veranstaltung, aber eine grün-weiße Welle von Sympathiebekundungen. Wir werden als Verein sicherlich auch in den sozialen Medien dafür Sorge tragen, dass dieser Termin an Freckenhorst nicht spurlos vorbeigeht.

Wie haben Ihre Partner und am Fest Beteiligten auf den Ausfall reagiert?

Matthias Kalthöner: Wir erleben den Kontakt zu unseren Partnern sehr positiv, auch wenn die persönliche Betroffenheit bei allen Beteiligten aus der Veranstaltungsbranche natürlich groß ist. Allen Beteiligten ist klar, dass in der jetzigen Situation das Schützenleben einen Schritt zurücktreten muss. Als Verein haben wir unseren Partnern auch Perspektiven gegeben und freuen uns auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

Was bedeutet das für die amtierende Majestät Alfons Keßmann, seine Throngesellschaft und die Könige der Formationen?

Matthias Kalthöner: Für die amtierende Majestät und seine Throngesellschaft ist der Ausfall der Veranstaltungen des Bürgerschützen-Vereins natürlich sehr schade. Allerdings wird diese Throngesellschaft auch Vereinsgeschichte schreiben. Sie werden als Throngesellschaft 2019/2021 in die Historie unseres Vereins eingehen. Ihr Thronjahr wurde im März durch Corona gestoppt und wird – so unsere Planungen – dann hoffentlich im März 2021 weitergeführt werden können. So entgeht Ihnen keine Veranstaltung, es findet halt alles ein Jahr später statt. Dies gilt natürlich auch für unsere Könige in den Formationen und unseren Jugend- und Kinderkönig. Und ich bin sehr dankbar, dass die Entscheidungen des Vorstandes von der Throngesellschaft zu jedem Zeitpunkt unterstützt werden.

Ein Blick in die Zukunft: Wann dürfen die Mitglieder denn mit der nächsten Veranstaltung des Bürgerschützen-Vereins rechnen?

Matthias Kalthöner: Neben der Absage unseres Schützenfestes haben wir auch die Verschiebung unserer kommenden Generalversammlung und des Jungschützenjubiläums beschlossen. Unser Ziel ist es, in diesem Jahr noch eine Generalversammlung durchzuführen. Wir suchen derzeit einen passenden Termin im Herbst, in der Hoffnung, dass dann eine solche Veranstaltung möglich ist. Das 50-jährige Jubiläum der Jungschützen werden wir im Jahr 2021 nachholen und dann als 51. Geburtstag feiern. Unsere Beteiligung an der Herbstwoche und dem Weihnachtsmarkt ist davon abhängig, inwieweit diese Veranstaltungen dann generell möglich sind. Ansonsten hoffen wir, dass wir im kommenden Jahr unseren üblichen Veranstaltungsplan ohne Einschränkungen durchführen und wieder sorgenfrei und unbeschwert miteinander feiern können. Die Vorfreude darauf ist jedenfalls bei allen Schützen groß.

Königsball Corona-bedingt abgesagt

Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie sagt der Bürgerschützen-Verein Freckenhorst den für den 25. April 2020 geplanten Königsball ab. Zu diesem Ergebnis kam der Vorstand der Bürgerschützen im Rahmen einer kürzlich erfolgten Abstimmung. „Schweren Herzens, aber alternativlos“, wie Präsident Matthias Kalthöner betont, ist der Königsball doch ein Highlight im Regentschaftsjahr von König Alfons Keßmann und seiner Throngesellschaft. Doch auch die amtierende Majestät schloss sich dem unvermeidbaren Votum an. „Die aktuelle Situation lässt in vier Wochen natürlich keinen Festball zu, bei dem Mitglieder und Freunde unseres Vereins auf engstem Raum zusammen kommen. Als Bürgerschützen-Verein wollen wir mit gutem Beispiel die momentan geforderte Solidarität vorleben“, so Kalthöner.

Auch die geplanten Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums der Jungschützenkompanie seien auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden, informiert der Verein. Trotz abgesagter Aktivitäten – auch der Schnadgang mit dem Schützen- und Heimatverein Hoetmar fiel bereits Corona-bedingt aus – ruht die Arbeit des Vereinsvorstands nicht. „Wir stimmen uns digital ab und sind auf diesem Wege voll arbeitsfähig“, betont Präsident Kalthöner. Wie man mit den weiteren anstehenden Veranstaltungen, beispielsweise der für den 19. Juni geplanten Generalversammlung, umgeht, werde der Vereinsvorstand in Anbetracht der weiteren Entwicklungen rechtzeitig entscheiden und bekannt geben.

Generalversammlung und weitere Veranstaltungen abgesagt

Freckenhorst. Die für Samstag (14.03.) geplante Generalversammlung des Bürgerschützen-Vereins Freckenhorst findet vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation nicht statt. Das beschloss am späten Donnerstagabend der Vorstand der Bürgerschützen in Folge einer neuerlichen Risikoabwägung.

„Die Entwicklungen der letzten Tage ließen keine andere Entscheidung zu“, so Präsident Matthias Kalthöner. Corona sei längst zu einer Frage der Solidarität geworden. „Auch, wenn wir bislang nicht selbst betroffen sind, gilt es dennoch, unser Verhalten zu hinterfragen und zu ändern, damit andere nicht gefährdet werden“, so Kalthöner. Die Bürgerschützen werden damit auch einer Empfehlung der Stadt Warendorf gerecht, die am Freitagvormittag ausgesprochen wurde.

Ebenfalls nicht stattfinden werden die anstehenden Versammlungen der Formation der Damen, der Jungschützen sowie der Ehrengarde. Und auch der mit dem Schützen- und Heimatverein gemeinsam vorbereitete Schnadgang wird nicht wie geplant am 28.03.2020 durchgeführt.

Ob die Generalversammlung wiederholt oder mit der zweiten Generalversammlung Ende Juni verschmolzen wird, ist noch nicht entschieden. Die Bürgerschützen wollen, so die Verlautbarung, ihre Mitglieder rechtzeitig über weitere Entscheidungen informieren.

Generalversammlung mit Vorstandswahlen

Präsident Matthias Kalthöner
Präsident Matthias Kalthöner

Am Samstag, den 14. März ab 20 Uhr sind alle Mitglieder der Bürgerschützen in die Gaststätte „Alter Westfale“ (Huesmann) zur ersten Generalversammlung 2020 eingeladen.

Wie gewohnt wird Präsident Matthias Kalthöner auf die wichtigsten und auch amüsantesten Ereignisse des vorangegangenen Schützenjahres – garniert mit zahlreichen Fotos – zurückblicken. Darunter natürlich auch das Bürgerschützenfest mit dem Königsschuss von Majestät Alfons Keßmann. Neben Berichten aus den letzten Vorstandssitzungen, aktuellen Informationen über Mitgliederbestand und Finanzlage gibt es erste Informationen zu anstehenden Satzungsänderungen. Zudem stehen einige Wahlen zum Vorstand ins Haus, sind doch die Wahlperioden von gleich sieben Vorstandsmitgliedern abgelaufen: Markus Altefrohne, Rüdiger Braun, Marc Brunsmann, Lisa Liekhues, Jörg Kahlert, Richard Poppenborg und Uwe Rottenberg.

Der Spielmannszug Freckenhorst wird die Versammlung musikalisch begleiten und für Vorfreude auf die Schützensaison sorgen.